Nach einer Lehre als Hochbauzeichner besuchte eduard otto baumann das Propädeutikum der Schule für Gestaltung in Zürich (HfGZ heute ZHdK) und die Fachklasse Design und Architektur. Dort begann er mit der konstruktiven Malerei. Nachfolgend betrieb er bis 1990 sein Atelier ARTDESIGNARCHITEKTUR an der Meinrad-Lienert-strasse in Zürich, ab 1990 arbeitete er in Solothurn und Madrid. Seit 2000 lebt er mit seiner Familie in Winterthur und er hatte sein Atelierbüro 17 Jahre an den unteren Zäunen in Zürichs Altstadt. Seit Oktober 2021 hat er sich mit seiner Atelierarbeit auf dem Lagerplatz 21 in Winterthur eingerichtet.
Er begann seine Laufbahn mit der konstruktiven Malerei, erregte erstes Aufsehen mit seiner monolitschen Möbelschar und international mit dem objekthaften Label ANSTATTMOEBEL, den steinernen Tafelspielen, und der poetischen Kollektion NOW, neue objekte wohnen. Parallel inszenierte er immer wieder Kunstaktionen wie die Simultanperformance blau grün gelb 1982 in 3 schneeweissen Zimmern mit Elisabeth R., Barbara T. und Anderen, das anonyme Kunstduo CM91 und zu letzt weisse wände wichten, eine 5-fache 20 minütige Simultanperformance 2023 in 5 europäischen Häusern zeitgenössischer Kunst. Während seiner Familienzeit 98-18 arbeitete er hauptsächlich als Architekt und modernisierte Altliegenschaften. Mit der Performance aufstehen macht die hände frei 2020 im Kunstkasten fokussiert er sein Kunstschaffen.
|